Volltreffer

Autor Rüdiger Etzold
Veröffentlichungsdatum 1972
Veröffentlicht in Gute Fahrt
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Mit geschickter Hand ist es den Wolfsburgern gelungen, den Käfer innen beträchtlich aufzuwerten, überall, wo wir mit ihm auftauchten, war das Publikum von der neuen Front begeistert. Inzwischen haben wir mit dem VW 1303 S über 5000 Kilometer Testerfahrungen sammeln können.

Wer in den neuen VW 1303-Käfer hineinschlüpft und seinen Blick nach draußen schweifen läßt, wird verblüfft fesfstellen, daß hier — von innen nach außen — ein völlig neuer Käfer geschaffen wurde. Denn mit viel Geschick hat man es fertiggebracht, unter der alten Schale neue Raum-Proportionen anzubieten: Die nunmehr gewölbte Frontscheibe ist um ein gehöriges Stück nach vorn gewandert; zwischen Fahrerkopf und Frontscheibe stellt sich ein beruhigender Sicherheitsabstand ein. Und selbst Sitzriesen (wir ließen sie im neuen Käfer probesitzen), denen es bislang zu eng im Käfer war, bestätigen: „Jetzt fühl ich mich im Käfer wohl, das ist ja ein völlig neues Käfergefühl.“

Um an der Front mehr Luft zu schaffen, waren umfangreiche Blech-Transplantationen notwendig: Mit der vorverlegten Scheibe wanderte das Dach wie auch der Windlauf nach vorn. Dadurch verkürzte sich zwar die vordere Haube, der Türöffnungswinkel vergrößerte sich jedoch auf sagenhafte 90 Grad. So ist es denn nun ein leichtes, bei ausgebautem Sitz, selbst großkalibrige Gegenstände – vom Format eines Kühlschranks – in den Käfer zu zwingen.

Mit einbezogen in die Neuordnung der vorderen Käfer-Partie wurde das komplette Armaturenbrett, dessen Gestaltung außerordentlich gut gelungen ist. über der Lenksäule, die sich, wie auch das Lenkrad, bei einem Aufprall energieverzehrend zusammenquetscht, liegt im Blickwinkel des Fahrers – blendfrei eingebettet – in einem Hartschaumpolster der tiefschwarze Tachometer. Links neben der Säule, völlig unverwechselbar, befindet sich der KippLichtschalter einschließlich eines gerändelten Rädchens, mit dessen Hilfe die Tachobeleuchtung reguliert werden kann. Unterhalb des Lichtschalters wird unsichtbar der Radio-Lautsprecher versteckt.

Der Käfer hat ein modernes Fahrwerk. Es bietet guten Federungskomfort und hält den Wagen in jeder Fahrsituation sicher auf der Straße

Der Käfer hat ein modernes Fahrwerk. Es bietet guten Federungskomfort und hält den Wagen in jeder Fahrsituation sicher auf der Straße

Auf gleicher Ebene wie der Lichtschalter, nur auf der rechten Seite des Lenkrads, sind weitere Kippschalter für Warnblinken, heizbare Heckscheibe usw. installiert. Darunter liegen zwei Drehknöpfe für Frischluft, die mittels eines Elektromotors verstärkt werden kann. Und während der Aschenbecher seinen angestammten Platz beibehalten hat, vermißt man immer noch den serienmäßigen Zigarrenanzünder. Dafür hat das Handschuhfach, zur besseren Ordnung, ein Regal erhalten, welches die Utensilien, die man so als Autofahrer mitführt, übersichtlich sortiert. Das Handschuhfach wie auch das gesamte Armaturenbrett ist weit in den Knieraum hinuntergezogen und bietet bei einem Aufprall, frei von allen scharfen Kanten, wirksamen Knieschutz.

Außerordentlich lobenswert ist der neue Windkanal, der über die gesamte Breite des Armaturenbretts verläuft und aus dessen 42 Luftschlitzen recht eindrucksvoll warme oder kalte Luft gegen die Frontscheibe geblasen wird. Mit dem kräftigen Luftstrom, der wie ein breiter Fächer die Scheibe bestreicht, gibt es im Winter keine Scheibenprobleme mehr: Das Fenster wird schnell beschlagfrei und durchsichtig. Zwei zusätzliche Düsen, an den Ecken des Armaturenbretts eingebettet, lenken den Luftstrom gegen die Tür-Seiten-scheiben. Und soll die Frischluft mehr zur Nase gerichtet sein, nimmt man zwei weitere, in der Mitte des Armaturenbretts eingepflanzte Düsen zur Hilfe. Für eine zugfreie Belüftung sorgen die seitlich im Heck angebrachten Luftschlitze.

Bedauern wird mancher, daß das Armaturenbrett, obwohl nunmehr etliche Zentimeter tief, keine Ablagemöglichkeit bietet. Zweifellos haben die Konstrukteure aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet, denn es wäre einfach gewesen, die angedeutete Schale im Armaturenpolster auch zum Wageninneren gänzlich zu schließen. Wie liebevoll man sich der Gestaltung des Armaturenbretts angenommen hat, zeigen auch die vielen Detail-Lösungen. So ist zum Beispiel der Haltegriff für den Beifahrer oberhalb der Tür am Dachholm handgerecht montiert (der Wischerschalter befand sich schon beim 1302 S am Lenkrad); und der Sicherungskasten hat seinen Standort – unübersehbar — im unteren Drittel des Armaturenbretts gefunden, so daß langwierige Suchaktionen nach einer defekten Sicherung ausbleiben. Ergebnislos wird man jedoch die Suche nach dem Griff zum öffnen der außenliegenden Tankklappe abbrechen, denn er wurde dem neuen Styling der Armaturentafel geopfert. Schade, muß man doch jetzt wieder extra einen abschließbaren Tankverschluß mitbestellen.

Nach wie vor findet man allerdings den Hebel für die vordere Haube im Handschuhkasten. Und wer sich selbst einmal an die Elektrik heranwagt, sollte nicht den schwarzen Deckel im vorderen Kofferraum abmontieren, wo sonst die Kabelstränge und Relais ihren Platz hatten. Hinter der jetzigen Platte verbirgt sich nur der Wischermotor. Sämtliche Nervenstränge der Bordelektrik versammeln sich beim VW 1303 vorn unter der abnehmbaren Armaturentafel.

Die neue Sitzordnung

Für seine Innenraumgröße hatte der Käfer schon immer passable Einzelsitze, die sich letztlich nur noch dahingehend verbessern ließen, daß man sie – den neueren Erkenntnissen zuliebe — etwas weicher abpolsterte, schalenförmiger ausformte und am Rand mit gestärktem Federkern versah, der in den Kurven besseren Halt verspricht. Dies allerdings nur so dezent, daß dagegen ein Rallye-Sitz wie eine Klammer anmutet. Wesentlich stärker fallen da schon die technischen Änderungen auf, die unter der Oberfläche des Sitzes vollzogen wuraen. Während er bislangauf zwei Kufen-manch-mal recht schwierig-hin- und herglitt, steht er jetzt auf drei Beinen und rastet mühelos in die um insgesamt sechs Zentimeter verlängerte Längsverstellung ein. Das Dreibein entspricht dem neuesten Stand der Sicherheitsforschung und verhindert, daß bei einem Aufprall mit angeschnalltem Fahrer (bzw. Beifahrer) der Sitz aus der Verankerung reißt.

Von Vorteil erweist es sich, daß die Sitzarretierung beim VW 1303 auf dem Fahrgestell-Tunnel postiert wurde. Nun kommt man beim Verstellen nicht mehr mit der fettigen Sitzschiene in Berührung. Und so einfach, wie der Sitz sich verstellen läßt, kann er auch aus der Verankerung gelöst werden. Man muß dazu weder Muttern noch Schrauben lösen. Ein kleiner Druck auf den Federhalter genügt, und der Sitz läßt sich mühelos herausnehmen.

Natürlich wird durch den größeren SitzVerstellbereich der Platz zwischen hinterer Sitzbank und vorderem Gestühl — bei völlig zurückgestellten Sitzen – so eng, daß nur noch Storchenbeine ein rechtes Auskommen finden. Aber nach der Statistik ist ein Auto in der Regel nur mit 1,2 Personen besetzt, und da finden wir es schon sinnvoll, wenn man in erster Linie den vorderen Passagieren die größere Verstellmöglichkeit einräumt. Entsprechend dem größeren Verstellbereich der Sitze wanderte auch der Handbremshebel und der Schaltknüppel in eine günstigere Bedienungs-Position.

Was jedoch die Sitzposition im Käfer entscheidend verbessert, ist weniger der neue Sitz als vielmehr die vorgerückte Frontscheibe. Sie läßt den Käfer innen in anderen Dimensionen erschienen; man glaubt, nunmehr in einem wesentlich größeren Wagen zu sitzen, und das beengende Gefühl an der Front ist einem großzügigen Raumangebot gewichen. Freilich darf man daraus nicht den falschen Schluß ziehen, die Sichtverhältnisse hätten sich im Käfer entscheidend verändert. Dem stehen vor allem die stabilen Dachholme im Weg.

Genauso unverändert blieb das Stauvermögen des vorderen Kofferraums. Man könnte meinen, durch den vorgezogenen Vorderwagen wäre der Kofferrauminhalt stärker dezimiert. Diese Befürchtungen sind nicht gegeben, wie wir mit Zollstab und Bierkästen ermittelten. Es sind nur wenige Millimeter, um die das Fassungsvermögen schrumpfte. Und nur bei maßgeschneiderten Koffern fällt es auf – aber wer trägt heute noch maßgeschneidert? Der Kofferraum behält also im wesentlichen seine Größe, die beträchtlich zunahm, als man die Kurbellenkerachse durch die raumsparende Federbeinkonstruktion ersetzte. Die Federbeine machten die große Lösung möglich und sorgten außerdem dafür, daß dem Tank ein Platz zugewiesen wurde, der bei Auffahrunfällen nicht in der unmittelbaren Gefahrenzone liegt. Weiterer Stauraum bleibt selbstverständlich hinter der Sitzbank, der mit einer Klappe vor Einblicken geschützt wird.

Die zählebige Karosserie

Seit jener Zeit, als die Käfer-Heckscheibe einteilig wurde, gibt es kein Teil und keine Schraube mehr, welches nicht im Lauf der Jahre verändert wurde. Nur eines blieb stets erhalten: die Käfersilhouette. Auch jetzt, nachdem die Frontscheibe um etliche Zentimeter nach vorn wanderte, ist der Käfer unverkennbar der Käfer geblieben. Dennoch wird jede Änderung, die der Käfer durchmacht, vom Publikum aufmerksam verfolgt und kommentiert. Und während man sich, als aus dem 1300 ein 1302 wurde, mit der Form nicht gleich anfreunden konnte, wird die jetzige Gesichtskorrektur vielfach gelobt. Nur unser Tankwart war etwas unzufrieden, als er beim Scheibenputzen feststellen mußte, daß die Putzfläche gehörig zugenommen hatte.

Originell und eigenwillig erscheinen die auf den leicht umgeformten hinteren Kotflügeln sitzenden Laternen, die die Ausmaße eines mittleren Suppentopfes angenommen haben. „Die sind aber groß“, hört man aus aller Munde, was sich allerdings auch nicht bestreiten läßt. Doch geben sie – so meinen wir – dem Käfer wieder ein Stück Originalität, von der der Käfer lebte und lebt. Die behält der Käfer allerdings auch auf anderer Ebene bei. Nach wie vor können die vier Kotflügel schnell abgeschraubt werden, und selbst die Karosserie läßt sich mittels weniger Schraubverbindungen leicht vom Unterteil lösen. Diese Art der Autobauerei verlangt (gegenüber einer selbsttragenden Karosserie) natürlich größeren Materialaufwand, der im höheren Gewicht seinen Niederschlag findet. So hat der Käfer auch in diesem Jahr wieder um 20 Kilo zugenommen. Das sind gute zwei Drozent, die selbstverständlich die Fettleibigkeit vorantreiben, aber noch nicht besorgniserregend sind. Man wird sie dem Käfer verzeihen, zumal die Karosserie nach wie vor zu den zählebigsten zählt, die man kennt. Und zu den preisgünstigsten, wenn es darum geht, eine Beule austreiben zu lassen.

Der Motor frei von Kinderkrankheiten

Rein rechnerisch hat sich zwar aufgrund der 20 Kilo Gewichtszunahme das Leistungsgewicht (Autogewicht zu Motorleistung) verschlechtert, doch in der Praxis wirkt sich das – nach unseren Messungen -überhaupt nicht aus. Selbst die in den ersten Gängen erfolgte Umstellung auf eine längere Übersetzung offenbart bei der Beschleunigungsmessung keine negativen Eindrücke (von 0 auf 100 km/h in 20,1 sec). Es zeigt sich sogar, daß man bei VW wieder tiefstapelt, denn der 50-PS-Käfer, angegeben mit einer Kataloggeschwindigkeit von 130 km/h, hielt sich wacker bei einem Spitzentempo von 136,7 km/h. Dies Ergebnis offenbart freilich auch, daß Wolfsburg den 50-PS-Motor nun sicher im Griff hat. Nachdem man nochmals die Vorwärmlei-tung verbesserte und die Ansaugluftvorwärmung intensiver gestaltete, ist von einem Beschleunigungsloch nichts mehr zu spüren. Der Motor zieht, frei von Schluckbeschwerden, mühelos auf höhere Drehzahl. Und die neue Getriebe/Hinterachsübersetzung (der dritte und vierte Gang liegen in der Abstufung näher beieinander) unterstützt – vor allem beim Schalten vom dritten in den vierten Gang – das Beschleunigungsvermögen. Man kann den dritten Gang mit der veränderten Abstufung etwas höher ausdrehen und fällt dann beim Gangwechsel mit der Drehzahl nicht in den Keller. Dieser harmonische Übergang wird nachhaltig gefördert durch das kräftige Motordrehmoment (10,8 mkg bei 2800 U/min), welches das großvolumige Triebwerk (1,6 I) zur Verfügung stellt.

Mit einer Dauerhöchstgeschwindigkeit von über 135 km/h ist man mit dem 50-PS-Triebwerk gut motorisiert. Man schwimmt auf der Autobahn zügig mit, und auch aus mittleren Drehzahlen gibt es noch Reserven, die man des öfteren zu einem Zwischensprint benötigt; wobei sich der Benzinverbrauch der individuellen Fahrweise anpaßt. Wir errechneten einen Durchschnittsverbrauch von 11 Liter/100 Kilometer, und darauf dürfte sich bei normaler Fahrweise jeder 50-PS-Käfer einpendeln.

Sportliches Fahrwerk

Mit dem neuen Namen — VW 1302 und nunmehr VW 1303 – wurde nicht nur die Frontpartie stilistisch aufgewertet, auch unter der Haube schraubte man dem Täufling Modernes unter das Blech: An der Vorderachse die raumsparenden Federbeine, die nicht nur den größeren Kofferraum ermöglichten, sondern gleichzeitig den Wendekreis auf das zivile Maße von 9,6 m reduzierten. Dieser Eingriff machte den Käfer vor allem im Stadtverkehr mit der ewigen Rangiererei zu einem wendigen Auto.

Doch sind die Vorteile der modernen Achskonstruktion damit noch nicht erschöpft, denn Schraubenfedern, die sich um die langhubigen Stoßdämpfer winden, ermöglichen es, bei jeder Belastung den richtigen Federungskomfort herzustellen. Die Käferfederung wurde in ihrer Charkteristik also weicher und entspricht damit dem derzeitigen Autofahrerwunsch, Bodenunebenheiten nicht immer mit leichten Sprüngen auf den Sitzen begleiten zu müssen. Entscheidende Verbesserungen des Fahrverhaltens sind jedoch auf die moderne Schräglenker-Hinterachse zurückzuführen. Sie hat dem Käfer zu einer Straßenlage verholfen, die trotz der konzeptionsbedingten Antriebsart sicheres Fahren in jeder Situation gewährleistet. Freilich machen sich beim Käfer stärkere Windböen bemerkbar; aber läßt man den Käfer auf Gürtelreifen laufen, ist das weit unproblematischer, als man es von Seitenwindversuchen immer wieder vorgeführt bekommt. Zumal hier immer wieder von einer starren Lenkradhaltung ausgegangen wird, die man im Normalfall einfach nicht anwendet Leichtes Gegenlenken hält den Käfer auf dem Pfad aer Tugend. Den behält er selbst dann bei, wenn Kurven betont scharf genommen werden. Man muß nur wissen, daß irgendwann jedes noch so teure und gute Auto aus der Kurve fliegt. Die Frage ist nur wie. Und hier hat man beim Käfer das Fahrwerk so abgestimmt, daß es frühzeitig dem Fahrer signalisiert, wann das Heck nach außen driftet. Dann kann man, ohne Gaswechselreaktionen zu fürchten, den Gasfuß lockern und durch Gegensteuern den Wagen auf den rechten Weg bringen. Doch werden 90 Prozent aller Käferfahrer nie dazu genötigt, weil sie das tun, was vernünftig ist: Sie durcheilen die Kurven ohne fahrerischen Kampfgeist.

Ist der Käfer sein Geld wert?

Nackt und ohne Zutaten kostet der VW 1303 S genau 6890 DM. Garniert man ihn noch mit etwas Zubehör, wird die 7000-DM-Grenze schnell überschritten. Ein dik-ker Brocken für einen Käfer — meinen viele. Doch Käfer ist nicht gleich Käfer. Und ein Käfer der früheren Jahre ist mit dem neuen überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Unter der alten Kontur versammelt sich inzwischen moderne, stabile Technik, die den Käfer zum schnellen, sicheren und angenehmen Gefährt macht. Dafür muß man allerdings mehr zahlen. Exakt 1500 DM, um die der Sparkäfer nämlich preisgünstiger ist. 

Hans-Rüdiger Etzold

Technische Daten und Fahrleistungen des VW 1303 S

Motor: Vierzylinder-Viertakt-Boxermotor. Hubraum 1600 ccm. Leistung 50 PS bei 4000 U/min. Verdichtungsverhältnis 7,5:1, Normalbenzin. Maximales Drehmoment 10,8 mkg bei 2800 U/min.

Fahrwerk: Einzelradaufhängung. Vorn an FederDeinen, hinten Schräglenker. Abfederung, der Vorderräder durch Schraubenfedern, der Hinterräder durch Drehstabfedern, Stabilisatorvorn. Zweikreisbremssystem, vorn Scheibenbremsen, 15 Zoll-Räder mit schlauchlosen Reifen 5.60-15 bzw. Gürtelreifen 155-15.

Elektrik: 12-V-Anlage, Batterie 36 Ah.

Abmessungen: 4110/1585/1500 mm. Radstand 2420 mm. Wendekreis 9,6 m. 33/4 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Kofferrauminhalt 250 Liter. Tankinhalt 41,5 Liter. Gewichte: Eigengewicht 890 kg, Zuladung 400 kg, zulässiges Gesamtgewicht 1290 kg. Anhängelast ungebremst/gebremst 400/650 kg. Zulässige Dachlast 50 kg. Leistungsgewicht bei voller Belastung 25,8 kg/PS.

Fahrleistungen: Höchstgeschwindigkeit 136,7 km/h. Beschleunigung von 0 auf 80 km/h in 12,2 sec, von 0 auf 100 km/k in 20,1 sec.

Benzinverbrauch bei konstanter Geschwindigkeit:

60 km/h…..5,7 1/100 km

80 km/h….. 7,94 1/100 km

100 km/h…..9,21 1/100 km

120km/h…..11,0 l/100km

Höchstgeschwindigkeit: 13,8 1/100 km

Durchschnittlicher Benzinverbrauch: 11,0 1/100 km

Versicherung: Haftpflichtversicherung 1 Million pauschal (Gruppe M SF 1) 557 DM,

Steuer für 1 Jahr: 230,40 DM.

Fahrzeuggrundpreis ab Werk: 6890 DM. Das M-Paket für den VW 1303 S kostet 150 DM und besteht aus: Schloß für Motorraumdeckel, beheizbare Heckscheibe, Gummileisten für Stoßfänger, abblendbarer Innenspiegel, Rückfahrleuchten. Das L-Paket für den VW 1303 S kostet 250 DM und besteht aus: Schloß für Ablagefach, zweistufiges Frischluftgebläse, Ruhesitze, Zigarrenanzünder, Zeituhr, Türtasche rechts, Make-upSpiegel, 2. Fondaschenbecher, Schlingenflorteppich. Das Schlechtwetter-Paket für den VW 1303 S kostet 220 DM und besteht aus: 45 Ah-Batterie, Nebelschlußleuchte, IntervallIschalter/Wasch-Wisch-Automatic, Halogen-Nebelscheinwerfer.