Vom Volkswagen zum VW Käfer -2-

Autor Rüdiger Etzold
Veröffentlichungsdatum 2016
Veröffentlicht in Unveröffentlicht
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1937

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Motor unter der Fronthaube oder doch lieber im Heck? Bei der Entwicklung des Volkswagens gab es recht unterschiedliche Ausführungen, wie diese Zeichnungen aus dem Jahr 1937 deutlich machen.

 

Typ 60

Hersteller: Dr. Ing. h.c. Porsche KG, Stuttgart Zuffenhausen
Volkswagen, Versuchsserie VW 30 (Vorserie)
 
Herstellungsjahr: 1936 – 1937
 
Informationsgrundlage: Porsche-Unterlagen, Zeichnung 600041
vom November 1936
Hinweis: 30 Stück gebaut, Aufbau auch mit Stoßstangen
 
Motor: Porsche Typ E 60
Anzahl der Zylinder, Anordnung: 4, Boxer
Bohrung: 70 mm
Hub: 64 mm
Hubraum: 985 ccm
Kompression: 1 zu 5,8
Leistung: 22 PS bei 3000 U/min
Anordnung der Ventile: hängend
Vergaser: Solex oder Graetzin
Zündfolge: 1-2-3-4
Batterie: 6 Volt, 77 Ampere
 
Kühlung: Luft, Gebläse
 
Fahrwerk:
Federung vorn/hinten: Drehstäbe
Anzahl der Gänge 4 Vorwärtsgänge, 1 Rückwärtsgang
Vorderachse: Einzelradaufhängung
Lenkung: Sonder-Spindellenkung
Bremsen: mechanisch
Fußbremse, Wirkungsweise: 4 Räder
Handbremse: 4 Räder
Reifengröße vorn: 4,50-16, auch Voll Aero
                     hinten:  –
 
Antrieb: Hinterrad
Abmessungen:
Spur vorn: 1250 mm
         hinten: 1250 mm
Fahrzeugbreite: 1500 mm
Fahrzeughöhe: 1500 mm
Radstand: 2400 mm
Bodenfreiheit: 230/200 mm
Gewicht des Fahrgestells: 320 kg
Gesamtgewicht: 600 kg, leer
Nutzlast: 350 kg
Anzahl der Sitzplätze: 4
 
Kraftstoffverbrauch: 7,25 l auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit: 103,6 km/h
 
Hersteller, Aufbau: Daimler-Benz AG, Sindelfingen
2. Aufbau, Drauz, Heilbronn
 
Hinweis:

Anfertigung der Teile und Montage durch Daimler-Benz AG. Die Serie war am 15.5. 1937 fertig gestellt und wurde im Großversuch erprobt. Einzelne Fahrzeuge wurden auch als Kabriolet aufgebaut.

 

Bildnachweis, © : Porsche AG, Volkswagen AG, Archiv Etzold

 

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