Cover Mercedes C-Klasse

Etzold

Mercedes C-Klasse 2000 - 2007 (115-272 PS)

So wird´s gemacht - Band 126

ISBN: 978-3-7688-1422-5

Reparaturanleitung für Mercedes C-Klasse

--> Nach vierjähriger Entwicklungszeit und Investitionen in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro ging im Mai 2000 die dritte Generation der beliebten Mercedes-C-Baureihe mit dem Mercedes-typischen Vier-Augen-Gesicht an den Verkaufstart. Um mit dem neuen Modell die Verkäufe kräftig zu steigern, immerhin waren vom Vorgängermodell 1,8 Millionen Fahrzeuge verkauft worden, hatten die Ingenieure etliche Technik-Features aus der S-Klasse übernommen. Dazu zählten unter anderem Windowbags, adaptive Frontairbags , Fahrlicht-Assistent, Multifunktions-Lenkrad und Zentral-Display. Insgesamt gehörten über 20 technische Innovationen aus den Mercedes-Spitzenmodellen zur Serienausstattung der neuen C-Klasse wie beispielsweise das Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), der Brems-Assistent wie auch der Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Nicht ohne Stolz sprachen die Entwickler wegen der vielen Technik-Innovationen gerne von der „kleinen S-Klasse“. Um neue Kunden für die Marke zu erobern entwickelten die Stuttgarter auf Basis der C-Klasse ein zweituriges Sportcoupé, das im September 2000 auf dem Automobilsalon in Paris seinen ersten öffentlichen Auftritt erlebte. Mit dem T-Modell, das im Januar 2001 vorgestellt wurde, war die Modellfamilie der C-Klasse komplett. Das Leistungsspektrum der vier Benzin- und drei Dieselmotoren, die bei Einführung des C-Modells zur Verfügung standen, reichte von 115 PS bis 218 PS. Besonders mit dem 2,0-Liter-Kompressormotor avancierte die C-Kasse zu den dynamischsten Fahrzeugen in dieser Hubraumklasse. Der 163 PS starke Vierzylinder bot mit mechanischem Lader die Leistungscharakteristik eines hubraumgroßen Sechszylinders. Das potenteste Modell in dieser Baureihe war der C 55 AMG mit 367 PS starkem Acht-Zylindermotor. Achsen, Lenkung und Bremsen wurden neu oder weiterentwickelt, um die hohen Standards des Vorgängermodells zu übertreffen. Zu den Innovationen der Fahrwerkstechnik gehörten eine neue Dreilenker-Vorderachse mit McPherson-Federbeinen, eine fortschrittliche Zahnstangenlenkung und große Scheibenbremsen. Die bekannte Raumlenker-Hinterachse wurde konstruktiv intensiv überarbeitet und neu abgestimmt. Nach der ADAC-Pannenstatistik gehörte die dritte C-Klassen-Generation (W203) zu den zuverlässigsten Modellen in der Mittelklasse. Dennoch war nach fast achtjähriger Produktionszeit eine neue Modellgeneration fällig, so dass am 14. Dezember 2006 die letzte Limousine der Modellreihe W 203 in Sindelfingen vom Band fuhr.
Mercedes C-Klasse
Mercedes C Klasse (W 203), Modellzyklus 2000 – 2007
Mit der C-Klasse hat Mercedes eine bei Autofahrern sehr beliebte Modellreihe geschaffen, die auch in zweiter Hand sehr gefragt ist. Natürlich gab es über die Laufzeit auch bei diesem Modell einige Defekte, die gehäuft auftraten. Dazu gehören Fehler in der Elektronik, Kantenrost am Unterboden und den Türen, Turboladerschäden bei den CDI-Triebwerken, brüchige Federn, ausgeschlagene Spurstangenköpfe sowie gealterte Bremsschläuche und Bremsleitungen. Gerade diese letztgenannten Punkte lassen darauf schließen, dass Fahrzeuge mit solchen Verschleißschäden nicht ordnungsgemäß gewartet wurden.

Was man alles am Auto selbst reparieren kann beschreibt das Reparatur-Handbuch »So wird´s gemacht«. Hier eine kleine Auswahl:

  • Zündanlage
  • Hochdruckpumpe
  • Gleitschiene aus- und einbauen
  • Zylinderkopf demontieren
  • Kettenspanner wechseln
  • Ölfilter
  • Keilrippenriemen wechseln
  • Kühlmittelregler
  • Luftmassenmesser
  • Einspritzventile prüfen
  • Kraftstoffverteiler
  • Katalysator
  • Schaltung einstellen
  • Kraftstoffpumpe/Tankgeber
  • Motorhaube ausbauen
  • Unterbodenabdeckung ausbauen
  • Relais für Luftpumpe
  • Schalter für Deckenleuchte
  • Türaußengriff aus- und einbauen
  • Innenkotflügel aus- und einbauen
  • Stoßfänger/Stoßfängerabdeckung ausbauen
Mercedes C-Klasse